Erste Schritte ...

Sonntag, 21. Dezember 2014| | 0 Kommentare

... einer Autorin.

Die kleine Moon tapst langsam, aber sicher in die Welt hinaus! :)

Was mit einem Beitrag in einer tollen Antho begann, wurde zur Leidenschaft und nun ist es soweit: 2015 gehe ich meine ersten größeren Schritte.

Nach dem bösen Frühstück bei Amrûn und Fleisch 2 bei Eldur erscheint Anfang des Jahres meine Kurzgeschichtensammlung "Damaged" bei Amrûn - und heute könnt ihr euch im Rahmen eines abwechslungsreichen Adventskalenders ansehen, worum es geht.

Bitte hier entlang ins Geisterhaus: Cover Release Piper Marou - Damaged

Ich bin sooo auf eure Reaktionen gespannt :)

Das liebe Weihnachtsfest

Samstag, 20. Dezember 2014| | 1 Kommentare

Weihnachten, ja, Weihnachten ...

Wir haben uns auseinandergelebt, die Gefühle sind nicht mehr die gleichen, wie sie zu Beginn waren. Gefühle ändern sich, vergehen oder festigen sich. Manchmal gibt es Gründe, manchmal keine ...

Als Kind liebte ich es abgöttisch, bekam schon Gänsehaut, wenn die Fenster geschmückt wurden. Dieses Licht! <3 Ich genoß es, abends in meinem dunklen Zimmer zu sitzen, das nur von der bunten Lichterkette erhellt wurde. Ich mochte den Anblick anderer beleuchteten Fenster, manchmal fuhren wir sogar extra in eine Gegend, in denen die Häuser jedes Jahr bunt beleuchtet waren.
Freute mich auf die Feiertage, natürlich auch auf die Geschenke, aber auch auf die Familie, den Weihnachtsbaum und unsere Krippe. Jeder kam zu uns, es gab auch mal Gezicke, aber alles in allem: Weihnachten <3

Und heute?
Ich starre angestrengt auf die Lichterketten, versuche, das alte, wohlige Gefühl herbeizuzwingen - aber es bleibt fern. Nistet sich nicht in meinem Bauch ein, will meine Härchen nicht aufstellen.
Weihnachtsmarkt. Zu viele Menschen, dicht an dicht, die rücksichtslos drängeln und eigentlich nur saufen wollen.
Ich war dieses Jahr mal wieder dort, in Erlangen. Schöne Stände, doch die meisten verwaist, während die Fress- und Saufstände überladen waren. Gut für mich - aber das Feeling wollte dennoch nicht kommen. Trotz Kerzenbasteln und Likörkaufens, es war einfach nur kalt.

Ich liebte Weihnachtsmusik, von Klassikern wie "White Christmas" über "Do they know it's christmas time" zu "Wonderful Dream" - ich bekam bei jedem Gänsehaut und das typische Weihnachtsfeeling. Weihnachtsmusik gehörte immer dazu.
Als diese Woche einmal "Driving home for christmas", eins meiner absoluten Lieblingsweihnachtslieder lief, entrang sich mir nur ein müdes Lächeln. Seltsam, ich war gleichzeitig froh und traurig, das Lied zu hören.

Schnee, Lichter, der typische Duft nach Orangen und Keksen, die Musik - das alles lässt mich kalt.
Gegen Schnee hab ich sogar eine richtige Abneigung entwickelt.

Vor 6 Jahren war das noch anders. Nicht mehr kindlich weihnachtlich, aber Weihnachten hieß was. Die Familie zumindest einmal versammelt, Tradition und einen schönen Abend, leckeres Essen.
Dann - cut!
Seitdem hat sich Weihnachten verändert. Traditionen wurden gebrochen, Gefühle verletzt. Der Weihnachtszauber verschwand völlig, dennoch freute ich mich auf die 2 Tage in meinem alten Zuhause, 2 Tage in meinem Zimmer, zumindest der Hauch von Normalität.

Dieses Jahr wird Weihnachten völlig anders ablaufen - und ich bin froh, wenn es vorbei ist.
Schon seit Beginn der Weihnachtszeit.

Bitterböses, fleischiges Gewinnspiel!

Sonntag, 14. Dezember 2014| | 5 Kommentare

Veröffentlichung Nummer 2 hat das Licht der Welt erblickt - und ist nur was für richtig hartgesottene Leser! Und nein, ich übertreibe nicht. ;)



Die Königin der deutschsprachigen Horror-Anthologien hat einen Nachfolger.

Und so wie es sich bisher abzeichnet, wird es seinen Vorgänger weit übertreffen. Noch grausiger, perverser, blutiger, schleimiger, obzöner und politisch völlig unkorrekt.
Namhafte Horror-Autoren geben sich mal wieder ein Stelldichein und lassen die Sau raus. Alles, was man sich sonst schämt, überhaupt nur zu denken, wird hier explizit beschrieben.

Enthält Geschichten von: Thomas Williams, Torsten Exter, Bernhard Giersche, Sönke Hansen, Markus Kastenholz, Alisha Godoy, Rosa Leber, Peter Lancester, Torsten Scheib, Sören Prescher, Cassandra Schwartz, Antje Ippensen, Michael Hauenstein, Thomas Backus, John Aysa und Piper Marou.

Fleisch 2 aus dem Eldur Verlag ist der Nachfolger einer der härtesten Anthologien Deutschlands - und da ich meine Geschichte kenne, kann ich sagen: Fleisch 2 ist um einiges brutaler und ekliger. Die Autoren haben's auf die Spitze getrieben und auch ich bin an meine Grenzen gegangen.

Dennoch möchte ich euch die Chance geben, eines der Exemplare zu gewinnen - aber überlegt es euch gut, ob ihr euch das zutraut ;)

Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, mir eine Mail an gewinnspiel@thoughtsofmoon.com zu schicken, bitte gleich mit eurer Adresse und Signierwunsch (wenn ihr einen habt), damit ich das Buch dann zügig versenden kann.

Die Adressen werden NUR für das Gewinnspiel genutzt und danach unverzüglich wieder gelöscht!

Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 21.12.2014, 12 Uhr, danach lose ich aus und benachrichtige den Gewinner.

Wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

Rezension: Goon von Edward Lee & John Pelan

Freitag, 12. Dezember 2014| | 1 Kommentare

Edward Lee & John Pelan - Goon



Inhalt:
Im Umkreis einer Wrestling-Liga werden verschiedene Frauen tot aufgefunden. Der Ermittler Straker geht davon aus, dass der gesuchte Mörder unter den Wrestlern zu finden ist. Ebenso wie die Reporterin Melinda Pierce, die sich undercover in das Milieu begibt, um dem legendären Wrestler Goon näher zu kommen, den sie für den Täter hält - dabei ist sie bereit, jeden Preis mit ihrem Körper zu bezahlen ... 

Taschenbuch
Seitenanzahl: 160
Verlag: Festa
Erscheinungsjahr: 2014
Sprache: deutsch
 
Meine Meinung:
Der Klappentext verrät schon, dass man sich auf einiges an abartigem Sex einstellen sollte - nur leider nicht, dass es sich fast nur um Sex dreht. 

Goon ist eine Mischung aus Wrestling und Porno - entweder es geht im Ring zur Sache oder im Bett. Und meiner Meinung nach erkennt man gut, wer welchen Teil geschrieben hat

Geschrieben ist es (wie immer) gut, aber ich fand einfach keinen Zugang zu dem Buch. 
Die Charaktere waren platt (eine Sexbombe und ein teeniehafter Polizist, der sich alle paar Minuten wegen ebenjener Sexbombe einen runterholen muss) und vorhersehbar, ebenso wie das Ende, das wirklich typisch Lee ist. In dieser Hinsicht enttäuscht er mich immer mehr. Wobei das Zwischendrin oftmals noch unterhaltsam ist - nur leider nicht bei Goon.  

Die Einstufung in die Festa-Extrem-Reihe verwundert mich ein bisschen, denn extrem ist in diesem Buch nichts, außer die hohe Rate an Sex, die mit der Zeit wirklich zu langweilen begann und bis auf ein paar ekelhafte Figuren auch nicht extrem war - und eine Szene (die noch nicht mal was mit der Story zu tun hat) rechtfertigt das Logo noch lange nicht.
Interessant fand ich die Einblicke in Wrestling, die jedoch auch zu oft wiederholt wurden (wie auch einige Sätze). 

Alles in allem ein Buch, das zwar sehr schnell durchgelesen ist, aber man sich fragt, was man da jetzt gelesen hat. Es ist schlicht und ergreifend nichtssagend, unterhält auch nicht wie sonst. Von Lee ist man definitiv Besseres gewohnt.

Info:
Dieses Buch gibt es gedruckt NUR beim Festa-Verlag als Privatdruck ohne ISBN.
Teil der Festa Extrem – Reihe – von Fans für Fans.

Fazit:
Porno in Buchform

 

Filmkritik: 17 Mädchen

Freitag, 5. Dezember 2014| | 0 Kommentare

17 Mädchen



Inhalt:
Die 17jährige Camille wird ungeplant schwanger. Nach dem ersten Schreck sieht sie das Kind als Chance, ihrem tristen Leben zu entkommen, eine Familie zu haben, wie sie sie selbst nie hatte. Als ihre Freundinnen merken, dass Camille etwas aus ihrem Leben machen kann, beschließen sie, ebenfalls schwanger zu werden. Aus einer Schwangeren werden 5, aus 5 werden 17 - und Stadt und Schule stehen Kopf ...

Originaltitel: 17 Filles
Produktionsland: Frankreich
Erscheinungsjahr: 2011
Länge: 87 Minuten
FSK: 12
Regie: Delphine und Muriel Coulin
Darsteller: Louise Grinberg, Roxane Duran, Solène Rigot, Yara Pilartz, ...

Meine Meinung:
Lorient in der Bretagne wirkt trotz des nahen Meeres trostlos, die Bewohner sind eher arm, die Kids sind froh, wenn sie sich zu sechst zwei Cola teilen können. 

Camilles Mutter ist ständig abwesend, um sich und ihre Tochter über Wasser halten zu können. Als Camille ungewollt schwanger wird, ist sie erst verzweifelt - sieht es dann aber als Chance, immer jemanden zu haben, der sie liebt und für sie da ist. 

Eigentlich sollte man meinen, dass Kinder gerade in dieser Situation merken, wie schwierig es ist, Nachwuchs zu haben, doch Camille sieht es als Ausbruch aus ihrem Trott an - und wirkt auf ihre Freundinnen ein, es ihr nachzutun. 
So groß ist die Verlockung, von den Eltern weg zu kommen, selbstständig zu leben, dass es am Ende 17 schwangere Mädchen gibt, die unzertrennbar sind und beschließen, ihre Kinder gemeinsam großzuziehen. 

17 Mädchen ist typisch französisch sehr ruhig, aber dafür auch eindringlich, er bringt die Tristesse des Lebens im Ort gut rüber, ohne Klischees zu nutzen. 
Die Schauspielerinnen sind allesamt sehr authentisch, wirken wie typische Teenager: Partys, Freundschaft, Aufstand gegen die Eltern - dabei wollen sie nur die Nähe von ihnen. 
Ein Baby als Ausbruch aus dem langweiligen Leben, das schnelle Erwachsensein - und dabei immer jemanden haben, der einen liebt. Sie wollen es anders machen wie ihre Eltern, denken, dass sie aufgrund des niedrigen Altersunterschiedes ein besseres Verhältnis hätten. 


Die Schule steht dem hilflos gegenüber, Kondome bringen ebensowenig wie das Video einer gebärenden Frau - alles wird als Affront gesehen, obwohl die Erwachsenen wesentlich mehr verstehen, als die Mädchen. Alles wird leicht genommen, die Geburt, die Schwangerschaft (von deren negativen Aspekten mir zu wenig gezeigt wurde), es wird geraucht und getrunken, denn man lässt sich ja nichts sagen. 
Mehr als einmal hab ich aufgrund dieser Naivität mit dem Kopf geschüttelt, und doch: wenn man sich die heutige Jugend so ansieht, ist ein solches Denken nicht unmöglich. So überrascht es nicht, dass der Film auf wahren Begebenheiten beruht. 

Die Katastrophe zum Schluss war vorhersehbar und brachte nicht den gewünschten Effekt, versaute eher noch den Abschluss, der zeigte, dass Wünsche nicht alles besiegen.

Die Träume, aber auch Ängste und Hoffnungen einer Generation wurden in einem ruhigen Film wunderbar eingefangen, aber er zeigt auch, dass etwas nicht leicht ist, nur weil es so scheint. Die Realität holt einen immer ein.

Fazit:
Träumende Mädchen sind nicht aufzuhalten - oder doch? 


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