Filmkritik: Now you see me

Montag, 20. Oktober 2014| | 0 Kommentare


Now you see me



Inhalt:
Die vier Reiter sind Magier, ihre Shows legendär. Als sie in einer davon eine Bank in Paris überfallen, ohne dort gewesen zu sein, ruft das den FBI-Agenten Rhodes und Alma Dray von Interpol auf den Plan. Doch die 4 waren definitiv nicht dort – Magie oder fauler Zauber?

Originaltitel: Now you see me
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2013
Länge: 121 Minuten
FSK: 12
Regie: Louis Leterrier
Darsteller: Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Mark Ruffalo, Morgan Freeman, ...

Meine Meinung:
Woody Harrelson, Morgan Freeman, Michael Caine und all die anderen auf einem Haufen? Noch dazu mit einem Banküberfall als Thema? Da war sofort klar, dass ich den Film sehen musste, obwohl er ziemlich an mir vorbei gerauscht war und ich ihn nur durch Zufall auf Sky entdeckt hatte.

Allein der Einstieg war schon klasse, humorvoll, interessant, gute Einführung der Charaktere, die bald „Die vier Reiter“ ergeben. Alle super gespielt, auch wenn es ohne Woody etwas langweiliger geworden wäre. Dann kommt das FBI, die Interpol-Agentin, Arthur Tressler (Caine) und Thaddeus Bradley (Freeman) – wirkt überladen? Ist es kein bisschen!

Denn in diesem Film stehen nicht die Menschen im Mittelpunkt, sondern der Schein. Ein Knall jagt den nächsten, ständig fragt man sich: wie machen die das? Und so geht das den ganzen Film. Man muss aufpassen, darf miträtseln, um doch daran zu verzweifeln, nicht drauf zu kommen. Wenn Morgan Freeman die vier Reiter entmystisiert, schüttelt man nur den Kopf – so leicht. Doch der Schein ist eben alles.

Und während alle Personen relativ blass bleiben, unterhält einem ebenjener prächtig. Man ist fasziniert, lacht und ist voll bei der Sache.

Humor meets Mystery, gespickt mit rasanten Actionszenen Die Liebe muss auch nicht zurückstehen, nimmt aber erfreulich wenig Platz ein.

Die Idee ist originell und spannend, die Umsetzung rasant und actionreich, die Schauspieler wie immer gekonnt, der Plot einfacher als gedacht, aber in Ordnung, nur den handelnden Personen hätte man etwas mehr Tiefe verleihen können, um den Genuss perfekt zu machen!
Die Unterhaltung ist auf hohem Niveau, muss sich nicht verstecken – es ist einfach ein Spaßfilm!

Ich hab mich bestens unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung!


Fazit:
Mehr Schein als Sein, dennoch spannende Unterhaltung


 

Ägypten 2014 Part II

Sonntag, 19. Oktober 2014| | 2 Kommentare

Ich hab euch Unterwasser-Bilder versprochen, hier kommt ein Schwall ;)

Das Gewusel hieß uns gleich willkommen <3


Wir trafen alte Bekannte


Und auch neue Freunde, die das Herz höher schlagen lassen (hier ein Barrakuda)


Rezension: Samhains Kuss von Romana Grimm

Samstag, 18. Oktober 2014| | 0 Kommentare


 Romana Grimm - Samhains Kuss



Inhalt:
Tanis liebt den Herbst – und Halloween ganz besonders. Jedes Jahr schmeißt er eine bunte Party für seine Freunde und oft zaubert dieses Fest sein eigenes Wunder. Nur dieses Jahr hat Tanis so gar keine Lust, ist er sich doch seines Freundes Denny nicht mehr sicher. Aber ob Samhain da nicht noch was mitzureden hat?

eBook 

Seitenanzahl Print: 93
Erscheinungsjahr: 2014
Sprache: deutsch

Meine Meinung:
Mein erster Abstecher ins Genre Gay-Romance, aber natürlich konnte ich mir nichts von Romana Grimm entgehen lassen. Und was soll ich sagen: sie schafft es jedes Mal aufs Neue, mich zu bezaubern.

Ihr gelingen stets so authentische, greifbare Personen, zu denen man ins Buch schlüpfen möchte, um Teil ihrer Gemeinschaft zu sein – so auch hier.

Tanis ist ein sympathischer Kerl voller Komplexe, so aus dem Leben gegriffen, dass er jeder sein könnte. Man leidet mit ihm, möchte ihn manchmal aber auch packen und schütteln, damit er sich endlich von dem Schlechten in seinem Leben lossagt – und freut sich mit ihm, wenn es gut für ihn läuft.

Sein Vater schmunzelt jedem ein Lächeln ins Gesicht, brachte mich sogar zum Kichern, ebenso wie die zickige Model-Freundin und alle anderen. Man merkt, dass der Autorin Freunde wichtig sind – und das in jeder Zeile eines jeden Buches.

Und bei Keith ... Ich denke, so manche Frau wird es schade finden, dass er auf Männer steht.

Auf (für Frau Grimm) wenigen Seiten bekommt man eine Liebesgeschichte serviert, die realistisch, ergreifend und herzerwärmend ist – und auch ein bisschen mystisch.

Fast ein bisschen zu kurz, aber in allem stimmig. Romantisch, lustig (ich liebe ihren Humor), anregend (ohne Detailszenen) – einfach eine rundherum gelungene Geschichte, die einem ein wohliges Gefühl im Bauch vermittelt. Sie verdeutlicht: Für jeden gibt’s einen Deckel, der meist kommt, wenn man nicht danach sucht.

Romana Grimm hat das Talent, einen zu entführen und erst wieder aus ihren Fängen zu lassen, wenn man rundum zufrieden ist.

Fazit:
Romantisches Vergnügen aus Grimm'scher Feder

Rezension: Die andere Seite der Realität von A.P. Glonn

Montag, 13. Oktober 2014| | 0 Kommentare


A.P. Glonn – Die andere Seite der Realität



Inhalt:
Im London des Jahres 1888 macht Jack the Ripper Jagd auf Frauen, bringt sie auf brutale Art und Weise um. Inspector Seth Aspen stößt eher zufällig auf den Fall und wird geradezu besessen davon. Er verfolgt den Ripper bis in die Neue Welt – und weit darüber hinaus, bis Seth nicht mehr weiß, an was er noch glauben kann ...


Taschenbuch
Seitenanzahl: 528
Verlag: Luzifer
Erscheinungsjahr: 2014
Sprache: deutsch


Meine Meinung:
Jack the Ripper ist bis heute ein faszinierendes Thema, mit dem ich mit zugegebenermaßen noch nicht tiefergehend beschäftigt habe. Natürlich hab ich dann etwas erwartet, dass sich mit diesem Thema beschäftigt, es ausschmückt, aber doch beim Grundthema bleibt. Das erste Drittel des Buches war es auch so. Wir waren im dreckigen Whitechapel, überaus bildlich von der Autorin dargestellt. Es ist kalt, nass, blutig. Man lernt Seth Aspen kennen, ein Mann, der für seine Arbeit lebt. Auch Abberline taucht auf, gemeinsam gehen sie auf die Jagd nach dem, der sich Jack the Ripper nennt und ungreifbar erscheint. Bis es einen Hinweis gibt. Und dann ...

Dann ging es auf die andere Seite der Realität. Es wurde phantastisch, anders. Anfangs wusste ich nicht, wie mit diesem Wechsel umzugehen, da ich nicht so der Fantasyfan bin und es mich zwar nicht vollends kalt erwischt, aber doch überrascht hat. Vor allem der harte Schnitt. Aber mit der Zeit wurde ich warm damit, was vor allem den tollen Charakteren Aelin und Duncan geschuldet war. Es wurde noch interessanter und mitreißender, als in den kalten Gassen Londons und schnell verstand ich das Leben auf der anderen Seite.

Wobei ich mich nicht mit allem anfreunden konnte und so doch froh war, dass die Verzehrer nur einen einmaligen Auftritt hatten, denn sie passten für mich nicht so ganz in das Szenario und erweckten den Eindruck, möglichst viele Genres unterbringen zu wollen. Zum Glück war dem nicht der Fall und alles blieb interessant, aber nicht zu vollgequetscht.

Die verschiedenen Personen und ihre Beziehungen zueinander gefielen mir, auch wenn man öfter ahnte, worauf es hinausläuft, war ich gespannt auf die Entwicklungen zwischen ihnen allen. Manchmal wäre ich gerne bei ihnen gewesen, hätte Seth gemeinsam mit Duncan geärgert und auch Wolfie gerne mal gekrault, so real erschienen sie mir. Ich mochte den Humor (sehr sogar!) und die Art und Weise, wie alle miteinander umgingen. Der Autorin gelang ein bunter Haufen mit einem Glengall, der Schattenläuferin und den Wölfen, die dunklen Wandler nicht zu vergessen, die alle überzeugten; alle hatten ihren Platz – und einige fanden ihren Weg in mein Herz.

Den Plot um Jack the Ripper fand ich interessant angepasst, etwas klischeehaft, aber spannend – es wurde ein tolles Geflecht um die historische Persönlichkeit gestrickt, dem man sich dann kaum zu entreißen vermochte, vor allem auf den letzten 200 Seiten.

Obwohl ich anfangs überaus skeptisch ob der anderen Seite war – im Nachhinein fühlte ich mich dort wohler und mehr unterhalten als in London, auch wenn es eben „anders“ war, und finde es fast ein wenig schade, dass es so schnell vorbei war.

Der Epilog lässt zumindest auf eine Fortsetzung hoffen – wer weiß?

Fazit:
Ein phantastisches Gebilde rund um Jack the Ripper

Rezension: Die Dunwich-Pforte von Arthur Gordon Wolf

Samstag, 11. Oktober 2014| | 0 Kommentare


Arthur Gordon Wolf – Die Dunwich-Pforte



Inhalt:
Ein Killer macht Jagd auf VR-Spieler, richtet ein Blutbad nach dem anderen an. Als er geschnappt wird, zieht es Jaron Hatamura in eine Welt hinein, die eigentlich gar nicht existieren dürfte ...

eBook
Seitenanzahl Print: 60
Erscheinungsjahr: 2012
Sprache: deutsch

Meine Meinung:
Ja, ich gestehe – ich bin süchtig nach dieser Reihe. Innerhalb weniger Wochen die 3. Geschichte, dabei sollte man sie sich einteilen, denn Nachschub lässt auf sich warten, wenn ich auch nicht verstehe, warum.

Arthur Gordon Wolfs Universum ist so vielseitig, erschreckend und meiner Meinung nach gar nicht so unvorstellbar.

In „Die Dunwich-Pforte“ vereint er seine neue Welt mehr als gekonnt mit einer Alten, über die bereits Lovecraft geschrieben hat, und das mehr als gekonnt. Man fühlt sich in keiner der beiden Welten wohl, doch würde ich die Zeit von UMC dem vorziehen, was einem in Duwich erwartet, so plastisch, so detailgetreu wird alles beschrieben. Ich sah diesen wirklich vor mir, ging darin spazieren und fühlte das Grauen, das dort haust. Es war mir unheimlich, etwas, das ein Autor selten bei mir erreicht.

Die beiden Welten verschmelzen zu einer, die Übergänge gelingen fließend und man fiebert mit Hatamura mit, obwohl man ihn kaum kennt, anfangs vielleicht sogar unsympathisch findet – aber in dieser Welt ist nichts, wie es scheint. Nicht der Killer, der ein Katz- und Mausspiel führt, nicht die friedliche Welt eines Spiels. Trotzdem passt alles, man wundert sich nicht, nimmt dem Autor alles ab.

Bis auf Hatamuras Gefühle, die gingen mir dann doch zu schnell, rissen mich etwas aus dem Fluss heraus, waren in meinen Augen überflüssig.

Dafür erwischt einen das Ende eiskalt und lässt einen mit Gänsehaut zurück.
Und mit dem Wunsch nach mehr ...

Info:
Teil des UMC-Universums
Reihenfolge und mehr Informationen: http://www.arthur-gordon-wolf.de/U.M.C.1.html

Fazit:
Spiel oder Realität?

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